Amarone della Valpolicella

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Amarone della Valpolicella

Viele Weinliebhaber sprechen vom Amarone della Valpolicella mit derselben Ehrfurcht wie von Brunello oder Barolo, obwohl diese Weine nie von rosinierten Trauben hergestellt werden. Doch unter den aus getrockneten Trauben erzeugten, trockenen Rotweinen gilt der Amarone della Valpolicella als unangefochtene Berühmtheit. Dieser Weintyp entsteht in der Hügellandschaft nördlich von Verona, derselben Produktionszone und aus denselben Trauben wie der Valpolicella, meist in einer besonderen Selektion. Essentiel für die Weinbereitung ist das Trocknen der hochreifen Trauben auf Strohmatten, auf Korbgeflechten, in Kisten oder an Balken aufgehängt. Die Dauer der Trocknungszeit ist je nach Erzeuger unterschiedlich und wird oft solang ausgedehnt bis sich noble Edelfäule bildet. – gerardo.de

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Amarone della Valpolicella

Amarone – Herstellung und Ausbau
Um die früher häufigen oxidativen Noten zu vermeiden wurde die Trocknungsdauer der Trauben reduziert, was zugleich zu einem frischeren Wein führte. Die Trocknung der Trauben des Amarone della Valpolicella erfolgt heute in aller Regel nicht mehr unter Scheuenendächern wie früher, sie wird in kontrollierter Atmosphäre in besonderen Trockenräumen gut überwacht durchgeführt. Nach der Trocknungszeit werden die Trauben gekeltert und durchgegoren; der Wein reift in Holzfässern. Heutzutage wird neben dem großen Holzfässern auch mit kleinen Barriques aus frischer Eiche gearbeitet. Amarone della Valpolicella erreicht ohne weitere 15% Alkohol – und mehr – und kommt je nach Erzeuger erst Jahre nach der Lese auf den Markt gebracht, obwohl das Disziplinar diese lange Zeitspanne nicht immer fordert. –

Amarone – ein langjähriger Aufstieg
Es gibt viele Geschichten um die Entstehung dieses Weines. Tatsache ist, dass Weine aus getrockneten Trauben traditionell schon immer in ganz Italien zuhause waren. Im Grunde waren sie immer einem kleinen, auserwählten Kreis vorbehalten, für den Priester, für Familienfeste oder hohe Festtage. Die ersten Versuche Amarone anzubieten unternahmen die führenden Valpolicella-Häuser wie Bertani und Allegrini, am Anfang der 1950er Jahre. Tatsache ist, dass der Amarone bis in die 1980er Jahre nicht verstanden wurde, nicht einmal 1 Mio. Flaschen ließen sich damals problemlos verkaufen. Heute hat die Produktionsmenge 10 Mio. Flaschen p.a. erreicht, mit guter Akzeptanz auf dem Weinmarkt. Der Amarone ist aktuell der letzte große italienische Wein, wohlgemerkt aus einer Großlage, der die Weihen der Weinliebhaber erhielt und keine nenenswerten Absatzschwierigkeiten kennt.


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